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                                    Kirschen platzen auf, wenn nach einem starken Regen eingedrungenes Wasser den Druck im Inneren der Kirschen erh%u00f6ht.Durch den prinzipiell gleichen Vorgang verlieren Meerwasserfische st%u00e4ndig Wasser aus ihren Zellen, das %u201eversucht%u201c, mit dem umgebenden Meerwasser ein Konzentrationsgleichgewicht zu erreichen. Marine Fische m%u00fcssen also diesen Verlust durch st%u00e4ndiges Trinken ausgleichen. Sie scheiden das dabei aufgenommene %u00fcbersch%u00fcssige Salz %u00fcber die Kiemen wieder aus.S%u00fc%u00dfwasserfische m%u00fcssen mit dem umgekehrten Problem fertig werden: Sie nehmen st%u00e4ndig aus dem geringer konzentrierten S%u00fc%u00dfwasser Wassermolek%u00fcle auf, welche den Drang haben, die h%u00f6her konzentrierte L%u00f6sung in den Zellen zu verd%u00fcnnen. S%u00fc%u00dfwasserfische scheiden deshalb gro%u00dfe Mengen %u00fcbersch%u00fcssiges Wasser als stark verd%u00fcnnten Urin wieder aus.Reife Kirschen mit hohem Zuckergehalt platzen nach heftigem Regen, weil Wasser eindringt, um den Zuckergehalt zu verd%u00fcnnen.Umkehrosmose kommt man diesem Ziel einen gro%u00dfen Schritt n%u00e4her.Die urspr%u00fcngliche Leitf%u00e4higkeit von 543 %u00b5S/cm im Leitungswasser wurde auf 24,2 %u00b5S/cm gesenkt. 3/2025
                                
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