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Carotinoide als Schutz vor UVStrahlung knallrot gef%u00e4rbt aussehen. Man kann sich also nicht grunds%u00e4tzlich darauf verlassen, dass unser erster Eindruck auch wirklich richtig ist.Rotalgen scheinen sich auch ganz allgemein in etwas h%u00e4rterem Wasser wohler zu f%u00fchlen. Sie enthalten verh%u00e4ltnism%u00e4%u00dfig viel Calcium und haben offensichtlich keinerlei Probleme mit der biogenen Entkalkung, mit deren Hilfe sie sich ausreichend mit CO2versorgen k%u00f6nnen. Den dabei ausfallenden Kalk bauen zum Beispiel die Bartalgen (Compsopogon), aber auch andere Arten, in ihr Zellgewebe ein, was sie f%u00fcr einige Algenfresser anscheinend geschmacklich unattraktiv macht.Andererseits sind aber manche Geh%u00e4useschnecken gerade daran interessiert und fressen sie gern. Eine ausreichende CO2Versorgung (ca. 20 mg/l) hilft nicht nur den Pflanzen enorm, sondern verhindert zuverl%u00e4ssig die biogene Entkalkung.%u201eNeue%u201c ArtenEin paar %u201eneue%u201c Rotalgen tauchen in den letzten Jahren h%u00e4ufiger in unseren Aquarien auf. Die Froschlaichalge Batrachospermum war dank ihrer charakteristischen Form (Zentralfaden mit Quirlen und umgeben von Gallertschleim) noch relativ schnell zu identifizieren. Dagegen machte die Bestimmung der Thorea hispida (T. ramosissima) und der Caloglossa cf. beccariiwesentlich mehr Schwierigkeiten.Die Krusten-Rotalge Hildenbrandia rivularis ist dagegen schon sehr lange bekannt, kommt jedoch in Aquarien recht selten vor. Je nach der besiedelten Stelle im Aquarium ist sie entweder willkommener FarbtupAlgenfressende Tiere haben meist wenig Interesse an Rotalgen.Konkurrenz durch viele Pflanzen erfordert zwar Zeit und Geduld, ist aber nachhaltig, nat%u00fcrlich und macht sicher mehr Spa%u00df als endloser Kampf. 3/202557

