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                                    L%u00e4ngst nicht alle rotOb die oft ge%u00e4u%u00dferte Vermutung, dass ein hoher Eisengehalt im Aquarienwasser Rotalgenwuchs stark f%u00f6rdert, auch tats%u00e4chlich richtig ist, kann nur durch exakte Datenerhebung (zuverl%u00e4ssige Messungen und Vergleiche) belegt werden.L%u00e4ngst nicht alle im S%u00fc%u00dfwasser vorkommenden Rotalgen erscheinen erkennbar rot. Und auch der bekannte Versuch, mit Alkohol (z. B. Brennspiritus) das Chlorophyll zu zerst%u00f6ren, um die roten Farbstoffe sichtbar zu machen, gelingt nicht immer befriedigend. Erst die mikroskopische Untersuchung bringt Sicherheit.Zum Beispiel erscheint die %u201eFroschlaichalge%u201c Batrachospermum sp. im Aquarium gr%u00fcn bis graugr%u00fcn, weshalb sie oft f%u00fcr eine Gr%u00fcnalge gehalten wird. %u00c4hnlich sieht es mit der Bartalge Compsopogon sp. aus, wenn sie an helleren Standorten w%u00e4chst. Der Grund daf%u00fcr: Ihr Farbstoff Phycoerythrin ist photodestruktiv. Das bedeutet, dass er unter zunehmender Lichtst%u00e4rke zerst%u00f6rt wird und somit auch seine f%u00e4rbende Wirkung verliert.Einen genau umgekehrten Effekt findet man bei der einzelligen Gr%u00fcnalge Haematococcus pluvialis, der %u201eBlutregenalge%u201c. Sie bildet unter schlechten Bedingungen (Austrocknung) Dauerstadien, die durch Mikroskopisch fallen die typischen Zellen der Bartalgen mit den wandst%u00e4ndigen Chloroplasten sofort auf.Mikroskopisch leicht erkennbare Zellf%u00e4den der Pinselalgen.Pinselalgen verschiedener Farben geh%u00f6ren zur Gattung Audouinella.Bartalgen %u2013 Compsopogon caeruleus. Sehr wahrscheinlich ist C. caeruleus die einzige Art der Gattung.56 3/2025
                                
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